An einer Podiumsdiskussion im Burgbachsaal vergangene Woche wurde die Familie, welche ihre Kinder selbst betreut, erzieht und so auf zusätzliches Einkommen verzichtet, als «Auslaufmodell» und als Profiteur des jetzigen Steuersystems bezeichnet. Man kann aber auch die Heirat als antiquiert betrachten, also bräuchten jene Paare, welche sich vom System benachteiligt fühlen einfach nicht zu heiraten. Problem wäre gelöst.
Im Ernst: Bei Annahme der Individualbesteuerung sind die Familien, welche die Betreuung nicht an den Staat delegieren, doppelte Verlierer. Sie zahlen mehr Steuern und subventionieren damit die Fremdbetreuungsmodelle noch stärker. Dies kann dazu führen, dass die selbstbetreuende Person de facto gezwungen wird, Geld zu verdienen, weil sonst ihr Familienmodell nicht mehr finanzierbar ist. Dies ist unfair!
Im Ernst: Bei Annahme der Individualbesteuerung sind die Familien, welche die Betreuung nicht an den Staat delegieren, doppelte Verlierer. Sie zahlen mehr Steuern und subventionieren damit die Fremdbetreuungsmodelle noch stärker. Dies kann dazu führen, dass die selbstbetreuende Person de facto gezwungen wird, Geld zu verdienen, weil sonst ihr Familienmodell nicht mehr finanzierbar ist. Dies ist unfair!
Emil Schweizer, Kantonsrat SVP, Neuheim
