Argumente
Darum sagen wir NEIN zur Individualbesteuerung:
Mittelstand im Visier
- Im Kanton Zug haben 67% der Ehepaare stark unterschiedliche Einkommen
- Einverdiener und traditionelle Familien müssen so mehr Steuern zahlen (v.a. Kantons- und Gemeindesteuern)
- Hohe Sozialabzüge verpuffen nutzlos, Care-Arbeit für Kinder oder Eltern wird steuerlich bestraft und lohnt sich nicht mehr
Steuerliche «Zwangsscheidung»
- Beide Ehegatten füllen künftig separate, vollständige Steuererklärungen aus (Zusatzaufwand)
- Gemeinsames Vermögen wie Haus, Auto oder Wertschriften wird künstlich aufgeteilt
- Komplexer, fehleranfälliger und konfliktträchtiger jährlicher Prozess, der die Realität wirtschaftlicher Gemeinschaften ignoriert
Bürokratiemonster
- Jährlich 1,7 Mio. zusätzliche Steuererklärungen und 3,4 Mio. Steuerverfügungen (für Bundes- und Kantonssteuern)
- Benötigt rund 500 neue Steuerfachpersonen in Vollzugsbehörden
- Jährlich rund 60 Mio. Franken zusätzliche Vollzugskosten in den Kantonen
Angriff auf Föderalismus & Ideologie
- Kantone verlieren Steuerhoheit und müssen Gesetze, IT-Systeme und Sozialtarife komplett umstellen
- Versprochene Arbeitsmarkteffekte (z.B. mehr Frauen in Vollzeit) sind spekulativ
- Reform spiegelt Vielfalt moderner Lebensverläufe unzureichend wider und schafft neue Ungleichheiten statt bestehende zu lösen
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